SUP 2011/2012

Erfahrungsbericht nach dem ersten Jahr :


Materialflut und Preischaos kennzeichneten das erste Jahr des SUP Sports in Deutschland. Wie bei der Einführung des Windsurfsports in den 70 ziger Jahren  stürzen sich zahlreiche Hersteller aus dem Surfboardbereich aber auch neue Produzenten auf den Markt, wobei es dem ratlosen Kunden überlassen bleibt, sich dem Überredungsgeschick der Verkäufer auszuliefern.
Dabei erklimmen die Preise für einzele SUP Boards für uns nicht mehr nachvollziehbare Höhen, Paddel werden zum Teil im viersteligen Bereich gehandelt, eine Firma bieten allein Paddelgriffe für einen Betrag von mehr als 300 Euro an.
Auch alte Surfboardstrategien werden "neu" erfunden - das dreigeteilte Surf / SUP Board gab es schon bei der Firma Kolbus /Bassum als Shark, das aufblasbare Board bei Mistral.

Dagegen scheint das Kundeninteresse als sehr gering einstufbar, im gesamten Jahr 2011 wurden z.B. auf der Bucht vor Eckernförde genau 2 SUP Paddler gesichtet. Auch die Nachfrage bei den Surf- und SUP Stationen hielt sich mehr als in Grenzen, was allerdings dem extremem Sommer geschuldet sein kann.

Die aus den USA gemeldeten Verkaufszahlen von 3000 und mehr Boards allein einer Edelmarke haben Europa wohl  (noch ) nicht erreicht.

Interessant war jedoch, das durch den SUP Sport alte Surfboards ein großes Come Back zu feiern scheinen - Mistral Competion oder Fanatic Race , ansonsten bestenfalls noch Gartendeko, kommen zu neuen Ehren und sind natürlich unschlagbar billig zu erstehen.
Dazu ein einfaches Plastikpaddel der Kostenklasse 20 Euro und Mann/Frau kann loslegen. Auch die BIC One Design Klasse konnte durch den im untersten Bereich liegendem Preis sowie die schnelle und problemlose Verfügbarkeit sich schnell entwickeln.

Ein größeres Problem scheint es mit der Einordnung des neuen Sports zu geben, noch scheint nicht eindeutig geklärt zu sein, wie die neuen Wassersportler einzuordnen sind und welche Wasserflächen befahren werden dürfen.  Nachdem wir schon eine erste Stellungnahme des Bundesvekehrsministeriums vorliegen haben, werden wir nunmehr nochmals nachfragen, um mit den Erfahrungen der ersten Saison dann genauere Informationen erhalten zu können.

2012 sollen dann auch weitere Kurse für Insruktoren ausgeschrieben werden, auch wenn wir glauben, dass der Umgang mit dem neuen Sport recht einfach zu erlernen und  durchzuführen ist. Wer die nachfolgenden Sicherheisregeln und die Golden Rules zur Grundlage seines Unterrichts macht, sollte auf der sicheren Seite stehen.

Erstmals werden wir 2012 eine Deutsche Meisterschaft ausschreiben über die Strecken  500m , 1000 m und 5000 m  sowie Wertungen in verschiedenen Altersklassen.   Es wird dabei eine offene Klasse geben, wo jedes Material eingesetzt werden kann und die One Design Klasse Bic .  Hierzu werden wir im Dezember 2011 die genauen Daten und Termine bekanntgeben.

10.11.2011 DSUPV




Hier findest Du : Racingrules,Sicherheitsregeln

Bundesverkehrministerium sorgt mit Stellungnahme zum SUP Sport für Rechtssicherheit

Das Bundesministerium für Verkehr hat mit Beantwortung der Anfrage der DSUPV die rechtliche Einordnung des SUP Sports in die Fahrregeln auf Binnen und Küstengewässer eindeutig geklärt. Danach wird das SUP Board als Kleinfahrzeug eingestuft. Dies bedeutet, dass Binnenschifffahrtstraßen am Tag befahren werden dürfen, bei Nacht nur, wenn ein weißes Rundumlicht geführt werden kann. Da dieses weiße Rundumlicht fest angebracht sein müßte, entspricht dies einem praktischem Verbot des Befahrens der Binnenschiffahrtstraßen bei Nacht und dieser Zeit gleichgesetzten Verhältnissen ( Regen, Nebel, Schneefall und allgemein schlechte Sicht ).  Zudem ist jede Sporlerin/jeder Sportler verpflichtet , sich vor dem Befahren eines Gewässers über dort eventuell geltende Regeln zu informieren.

Auf Küstengewässern ist das Befahren der Seeschifffahrtstraßen generell verboten. Dabei muss beachtet werden, dass Seeschifffahrtstraßen nicht nur durch Seezeichen gekennzeicnet werden sondern auch nur in den Seekarten eingetragen sein können.  Damit sind weite Flächen der Kieler Bucht, Lübecker Bucht, Rostock und Stralsund, Flensburger Förde im Bereich des Hafens sowie die Bereiche der Elbe, Weser und Ems für die Sportart gesperrt.

Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass von Gebieten mit erkennbarem Badegebiet - also nicht nur von ausgewiesener Badegebieten  -  ein Mindestabstand von 50 Metern zu halten ist. Innerhalb von Badegebieten muss das Board hiernach geschoben werden.

Eine Kennzeichnungspflicht für SUP Boards entfällt, da es sich um Kleinfahrzeuge handelt, welche ausschließlich durch Muskelkraft betrieben werden. Entsprechend gibt es auch keine Verpflichtung zum Erwerb eines Ausbildungsnachweises (Führerschein) zum Ausüben dieses Sports.

DSUPV  Ernst Schliemann1.Vorsitzender  



17.1.2011

 Universität Flensburg - Institut für Sportwissenschaften und DSUPV vereinbaren Zusammenarbeit




Deutscher Stand Up Paddling Verband  DSUPV 
Ernst Schliemann    Jungfenstieg 84     24340 Eckernförde            04351 667390  Tel /fax




3.12.2010  GOOD NEWS

Choppywater und DSUPV 2011 in einem Boot 

- mehr unter Deutscher SUP CUP

6.12.2010:

BIC SUP 11.4:

Die erste One Design Klasse der DSUPV !


Pressemitteilung   6.12.2010

BIC 11’4’’ ACS SUP wird offizielles OneDesign-SUP-Board des DSUPV

Eckernförde, 6. Dezember 2010. BIC Sport hat den Zuschlag des Deutschen Stand-up-Paddle Verbandes (DSUPV) erhalten. Das BIC 11’4’’ ACS SUP ist ab sofort das offizielle OneDesign-SUP-Board in Deutschland. Im Jugendbereich werden die Wettbewerbe exklusiv auf diesem Board ausgetragen.

Bei allen wichtigen Entscheidungskriterien konnte sich der BIC 11’4’’ ACS SUP gegen die Mitbewerber durchsetzen. Der Shape ist sehr leistungsfähig aber trotzdem extrem einfach zu fahren und damit optimal für Ein- und Aufsteiger im SUP-Sport geeignet. Durch die ACS-Bauweise, die sich bereits Hunderttausenfach im Surfbereich bewährt hat, ist die Haltbarkeit unübertroffen. Mit einem Preis von nur EUR 599,- ist das Board konkurrenzlos günstig. Durch BIC Sport als führenden Hersteller von Wassersportartikeln ist die langfristige Zuverlässigkeit des Produzenten und Verfügbarkeit des OneDesign-SUP-Boards sichergestellt.

Das BIC 11’4’’ ACS SUP ist 346 cm lang und 81 cm breit. Bei einem Gewicht von 17 kg hat das neue OneDesign-SUP-Board ein Volumen von 205 Litern. Damit ist ein ausreichender Auftrieb auch für schwerere und größere Paddler sichergestellt. Durch die optimale Volumenverteilung und die gut ausbalancierte Bodenkurve bietet das Board einen extrem großen Einsatzbereich. Der BIC 11’4 ACS SUP ist mit einem integrierten Deckpad und einem Tragegriff ausgestattet. Passend dazu gibt es ein Aluminiumpaddel, das mit einem Verstellbereich von 170 bis 210 cm optimal auf die unterschiedlichen Körpergrößen der Paddler angepasst werden kann. Viele Wassersportstationen setzen bereits in Schulung und Verleih auf den BIC 11’4’’ ACS SUP.

Für Vereine, Jugendliche und Eltern ist durch die Entscheidung eine verlässliche Planungsbasis für ein Engagement im SUP-Sport sichergestellt. Für den DSUPV ist damit ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des SUP-Sports erfolgt. 2011 ist eine Serie von vier bis acht Veranstaltungen an der Küste und im Binnenland geplant. Der DSUPV wird dabei stets eine Testflotte des neuen OneDesign-SUP-Boards als Charterboards für Einsteiger, die noch kein eigenes SUP-Board haben, bereithalten.

Vereinen und Eltern wird empfohlen, sich bei Investitionsentscheidungen an der Vorgabe des DSUPV zu orientieren, um möglichst schnell eine große SUP-Wettkampfplattform auf einheitlichem Equipment etablieren zu können.

BIC Sport ist einer der führenden Produzenten von Wassersportprodukten und einziger Hersteller, der in Europa zu den hier üblichen Sozial- und Umweltstandards produziert. Bereits seit mehreren Jahren zeichnet sich BIC Sport als Lieferant des offiziellen Jugendmeisterschaftsboards „BIC Techno 293 One Design“ im Windsurfing aus. Im Segelbereich ist BIC Sport mit dem neuen Jugenddinghy „O’pen BIC“ extrem erfolgreich und bringt frischen Wind in die Segelszene. Da war der Schritt zur Unterstützung des Jugendprogramms im Stand-up-Paddle Sport mit dem BIC 11’4’’ ACS SUP nur logisch.


Kommentare:

Ernst Schliemann (DSUPV): „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit BIC Sport. Einen besseren Partner könnten wir uns für die Weiterentwicklung des SUP-Sports nicht wünschen. Das BIC 11’4’’ ACS SUP ist das optimale Board für den Einstieg in den SUP-Sport.

Oliver-Tom Schliemann (Sportdirektor DSUPV): „Wie schon im olympischen Jugendbereich mit dem BIC Techno 293 OneDesign stellt das  BIC SUP Board für diesen Sport den optimalen Einstieg dar - für Familien und Vereine erschwinglich, praktisch unverwüstlich und als Grundlage für den Aufbau einer Regattaserie ideal. Ich freue mich als Sportdirektor der DSUPV und der ESUPA auf die Zusammenabeit mit Choppy Water und BIC.

Nicolas Wendelken (BIC Sport Deutschland): „Wir sind stolz über die Entscheidung des DSUPV. Der DSUPV hat ein ambitioniertes Programm für 2011. Wie schon im Windsurfing- und Segelbereich, freuen wir uns durch unser Material die optimale Basis für den Sport bereitstellen zu können. Wir werden als BIC Sport Deutschland ein verlässlicher Partner sein.



EUROPEAN SUP ASSOCIATION am 26.11.2010 in Flensburg gegründet

Mehr unter www.esupa.org . OTS Elitesport: wir nehmen Titelschutzrechte in Anspruch für  
EUROPEAN SUP TOUR
EUROPEAN SUP CHAMPIONSHIP

in allen Schreibweisen, Sprachen und Verbindungen.

Erste European Championships vom 12.-14.8.2011 in der Flensburger Förde geplant.

DSUPV 

Deutscher Stand Up Paddling Verband.

Angemeldet zur Aufnahme  beim DOSB



Wir nehmen Titel und Markenschutzrechte in Anspruch für :
Deutsche Stand Up Paddling Vereinigung  und Verband
Deutsche Stand Up Paddling Meisterschaften
Stand Up Paddling Meisterschaften Deutschland
Stand Up Paddling Landesmeisterschaften
Stand Up Paddling Tour
SUP Deutschland Tour

Wir nehmen die Rechte in Anspruch für die o.a Titel in allen Schreibweisen, Sprachen und Formen, Medien und Präsentationen sowie Verbindungen.

Eckernförde, den 1.11.2010      

OTS Elitesport  - Schliemann Tourism
Jungfernstieg 84
24340 Eckernförde

Ernst Schliemann
Oliver-Tom Schliemann

Ihr wollt einen SUP Verein gründen ?   Mustersatzung und Vereinsunterlagen gibt es bei uns !  Aufnahme der Vereinsmitglieder in die DSUPV  als Sammelanmeldung möglich. Wir fördern die Jugendarbeit für alle Neugründungen mit drei Jugendboards zu stark reduzierten Preisen. Kontakt : windyfuncom@aol.com




Stand Up Paddling :

Rettung durch Motorboot -  Sicherheitsratschläge



Bei der Rettung durch ein Motorboot sollten die folgenden Punkte unbedingt beachtet werden :


  1. Heranfahren an das Board :


Die größte Gefahr geht von einem laufenden Motor aus !! Spätestens in einem Sicherheitsabstand von 5 Metern muss der Motor ausgekuppelt werden, sicherer ist sogar, den Motor auszuschalten.

Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass ein im Leerlauf drehender Motor aus Versehen eingekuppelt wurde und dann die Schraube den im Wasser befindliche Sportler schwer verletzt hat.


  1. Heranfahren gegen Wind und Strom


An ein treibendes SUP Board sollte man gegen den Wind und Strom heranfahren. So kann man das Sicherungsboot leichter zum Stehen bekommen und man vermeidet, auf das Board getrieben zu werden.


  1. Aufnehmen bei Seegang oder in hohen Wellen


Hoher Seegang oder in Küstennähe brechende Wellen – insbesondere vor felsigen Küsten -stellen auch für das Sicherungsboot eine ganz erhebliche Gefahr dar. Hier bleibt oftmals nur das Herüberwerfen einer Schleppleine als Rettungsmanöver übrig, wobei das Rettungsboot unbedingt vor dem Werfen der Schleppleine schon wieder gegen die Wellen gesteuert werden muss, um beim langsamen Anschleppen manövrieren zu können. Hier sollte der Motor nicht abgestellt werden. Sollte der Motor nunmehr plötzlich nicht mehr anspringen, sind Rettungscrew und der Sportler in größter Gefahr. Dies bedeutet aber auch, dass nur sehr erfahrene Bootssteuerer in solchen Situationen eingesetzt werden sollten. Im Sicherungsboot muss zudem ein Anker einsatzbereit liegen.


  1. Schleppösen am SUP Board sind ein MUSS !


Am SUP Board muss am BUG – also vorne – eine fest verankerte Schleppöse angebracht sein.

Schleppösen am Heck führen durch die Wirkung der Finne zum unkontrollierbarem Ausbrechen des Boards beim Schleppen . Die Version, dass der Sportler sich auf das Board legt und die Schleppleine selber festhält ist nur bei ruhiger See anwendbar, oft wird der Sportler dann auch einfach vom Board heruntergezogen.

Ideal sind natürlich Schleppösen am BUG und HECK, da dann mehrere SUP Boards hintereinander geschleppt werden können.


  1. Schleppleine – Schwimmleine!


Die Schleppleine muss eine Schwimmleine sein ! An beiden Enden muss zudem ein kleiner Schwimmkörper eingebunden werden. Dies verhindert, dass die Schleppleine in die Schraube des Motors geraten kann und dass sie beim Überwerfen gleich untergeht und vom Sportler nicht aufgenommen werden kann. Der Fender am Ende verhindert, dass die Schleppleine dem Sportler durch die nassen Hände rutscht. Und sichert auch gleich den Knoten .


6.Badegebiet und Schwimmer


In Badegebieten und wenn Schwimmer – insbesondere Kinder – in der Nähe sind, darf der Motor nicht eingesetzt werden, sondern es muss gepaddelt werden !!


DSUPV / ESUPA copyright Schliemann